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Alternative Versorgungsmöglichkeiten
von kleinen bis mittleren Cornealastigmatismen
mit formstabilen Kontaktlinsen.
Einleitung
Die Situation ist jedem Kontaktlinsenanpasser in seiner beruflichen Praxis
kontinuierlich vertraut und absolut alltäglich : die weite Verbreitung
von Cornealastigmatismen an den Augen seines Klientels und der Aufgabenstellung,
diese mittels geeigneter formstabiler Kontaktlinsen zu versorgen. Fast
überflüssig erscheint es, zu erwähnen, mit welchen hauptsächlichen
An-sprü-chen dies zu geschehen hat: sowohl eine optimale Förderung
des Sehens, das bedeutet Ausschöpfen der individuellen visuellen
Möglichkeiten (hier kann dem einzelnen Kunden oder Klienten fallweise
sogar ein Mitbestimmungsrecht zugestanden werden - je nach individuellem
Bedarf und Zumutbarkeit kann die Korrektionsoption auch als Monovision
oder Semimonovision gewählt werden), als auch eine sogenannte optimale
Paßform.
Diese Forderung bedeutet ohne Abstriche einen nach subjektiven und objektiven
Beurteilungskriterien beschwerdefreien Aufenthalt der Kontaktlinse im
Bereich des vorderen äußeren Augenabschnitts. Die Art und Weise
jedoch, wie dies im Endeffekt realisiert wird, ergibt allerdings eine
Vielzahl von Möglichkeiten; sie ist im direkten Zusammenhang zu sehen
mit den Erfahrungswerten, der Phantasie, Kreativität und dem Know-how
des einzelnen Anpassers. Es existieren genauso viele verschiedene individuelle
Anpasserphilosophien auf der Welt, wie es Kontaktlinsenanpasser gibt.
Dies ist nichts Widersprüchliches, die Pluralität der Meinungen
und die Akzeptanz dieser Vielfalt ist ein Eckpfeiler sowohl unseres gesellschaftlichen
Zusammenlebens wie auch der Nährboden für fachliche und berufliche
Weiterentwicklung. Kontaktlinsen mit System auszuwählen und zu definieren,
und dies möglichst auf einfachem Wege zu realisieren, das ist die
tägliche Zielsetzung. Es ist also nur zu begrüßen, daß
in der Regel für die zufriedenstellende Lösung jedes Anpaßfalles
mehrere Alternativen möglich sind. Deshalb fällt den Selektionskriterien
eine ausgesprochen wichtige und elementare Rolle zu, um rationell zu arbeiten.
Cornealastigmatismus und formstabile Kontaktlinsen
In Tabelle 1 sind sowohl zentrale wie auch periphere Cornealastigmatismen
in der Häufigkeit ihres Auftretens betragsmäßig dargestellt;
sowohl bei den zentralen Cornealastigmatismen (nach Holden und Cavana),
als auch bei der peripheren Torizität (nach Spellitz) des menschlichen
Auges liegt der Löwenanteil unter dem Betrag von 1 dpt; es fällt
allerdings beim Vergleich der Krümmungsverhältnisse im Zentrum
zu denen in der Peripherie auf, daß die Häufigkeit höherer
Torizitäten peripher stark zunimmt. Dies gilt es aufmerksam zu registrieren:
in die Entscheidung für eine wie auch immer gestaltete Kontaktlinsenrückfläche
ist demzufolge die periphere Corneaform auf alle Fälle mit einzubeziehen.
Bei der Versorgung mit formstabilen Linsen gibt es inzwischen eine Vielzahl
von Möglich-kei-ten, um den verschiedenen individuellen Anpassanforderungen
zum Wohl der Benutzer gerecht zu werden. Teile dieser gesamten Angebotsbreite
vorzustellen, soll Zweck dieser Arbeit sein; vieles davon dürfte
bekannt sein, brandneue, bisher unbekannte und revolutionäre Innovationen
und Linsenkreationen werden nicht präsentiert, die entsprechenden
Hersteller sind mit ihren Pro-dukten zum Teil schon recht lange am Markt
vertreten.
Die Kategorie der formstabilen Kontaktlinsen, um die es geht, findet ihren
Platz zwischen den beiden klassischen Säulen der formstabilen Kontaktlinsenanpassung.
Die Grenzen zu den rotationssymmetrischen Rückflächengeometrien
einerseits wie auch zur anderen Seite, zur Gruppe der formstabilen torischen,
aber noch spiegelsymmetrischen Rückflächengeometrien, müssen
als fließend angesehen werden. Sowohl sinnvolle und praktische Eigenschaften
aus dem Bereich der Rotationssymmetrie als auch aus dem Bereich des Rückflächentorus
werden genutzt, um den Graben der Entscheidung für die Verwendung
der einen oder der anderen Version an klassischen Geometrien überbrücken
zu helfen und weitere zusätzliche Alternativen zu schaffen.
In der Erinnerung jedes geschätzten Lesers sind mit Sicherheit Anpassfälle
der Vergangenheit präsent, bei denen sich ein gewisser Entscheidungszwist
ergeben hat: rotationssymmetrisch oder rücktorisch, welches ist der
erfolgversprechendere Weg? Diese Frage stellt sich auffälligerweise
immer bei folgender Konstellation : die zentrale Radiendifferenz liegt
im Bereich von etwa 2 bis 5 Zehntel Millimeter, also ungefähr im
Bereich von 1,5 bis 3 dpt zentralem Cornealastigmatismus, meistens einhergehend
mit einer peripher stark zunehmenden Torizität von 0,35 bis 0,6 Millimeter.
Nach den Erkenntnissen aus Tabelle 1 entspricht dies einer Quote von etwa
25 bis 34%.
Zu sehr auf die zentrale Torizität beschränkt scheint mir die
üblicherweise angewendete Überlegung, daß man sich bei
einer geringeren zentralen Cornealradiendifferenz zunächst für
eine rotationssymmetrische Anpasslinse entscheidet.
Die darauf folgende Fluoreszeinbildauswertung (Abbildung 1) ergibt dann
die Erkenntnis einer im steilen Meridian doch meistens erheblich zu flach
sitzenden Kontaktlinse mit allen dazugehörigen negativen Begleiterscheinungen.
Die Pfeilhöhendifferenz zwischen der Linsenrückfläche und
der Cornea im steilen Meridian beträgt mehr als ein Zehntel Millimeter,
was gleichzusetzen ist mit der allgemein üblichen Aussage, daß
die Kontaktlinse in diesem Meridian um 0,4 Millimeter oder mehr zu flach
sitzt.
Grundsätzliche Betrachtungen zur Topometrie
Nach modernem und zeitgemäßem Wissensstand stellen lange schon
nicht mehr nur die zentralen Cor-neal-radien die einzigen Kriterien bei
der Wahl der Rückflächengeometrie dar. Wir verschaffen uns zunächst
durch Messung und darauffolgende Berechnung Erkenntnisse über die
Hornhautgestalt: die Topometrie ist eine grund-legende Voraussetzung für
eine erfolgreiche Kon-taktlinsenanpassung. Im folgenden Abschnitt wird
darauf ausführlicher eingegangen; ihr Einfluß prägt ganz
entscheidend die Auswahl der "richtigen" Kontaktlinse und letztendlich
den Gesamterfolg.
Messmethoden nach Wilms
Bei der Keratometrie zum Bestimmen der für den Kontaktlinsenanpasser
wichtigen Hornhaut--koor-dinaten und der Analyse der Hornhautgeometrie
bedient man sich üblicherweise der bei-den bekannten, von Herrn Wilms
entwickelten Systematiken, das Top-Test- Verfahren (TTV) und die Sagitalradienmeßmethode
(SRM). Es dürfte nicht unbekannt sein, daß diese Verfahren
gewisse Schwächen aufweisen: die Ergebnisse der mathematische Auswertung
der mittels Ophtalmometer genommenen Meßwerte weisen vor allem bei
größer werdender zentraler Cornearadiendifferenz zunehmende
Ungenauigkeiten auf. Wilms und Dr. Achatz erbrachten den Nachweis dafür
oft genug in der Vergangenheit. Vor allem auf die eigentlich falsche Anwendung
des Sagittalradienmeßverfahrens versucht Herr Wilms immer wieder
ausdrücklich aufmerksam zu machen. Dieses Verfahren setzt voraus,
daß der zu vermessende Körper Rota-tionssymmetrie aufweist,
dann liefert diese Meßmethode korrekte Aussagen.
Die vermessene menschliche Hornhaut entspricht aber überhaupt nicht
dieser Forderung: W. Kaue bezeichnet diesen Naturtorus als eine unsymmetrische,
atorische Fläche. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch die Anwendung
dieser einfach durchzuführenden Methode mit einer derartigen Eigendynamik
ausgeweitet, daß die Grenzen ihrer Gültigkeit überschritten
wurden. Selbst der mathematische Kunstgriff, die zentrale Radiendifferenz
zur Korrektur der peripher gemessenen Sagittalradien vor dem Einsetzen
in die Formel zu berücksichtigen, ändert nichts am Tatbestand
eines Näherungsverfahren.
Die genauere Alternative, das Top-Test-Verfahren, ist meßtechnisch
genauso einfach durchzuführen wie die SRM-Methode: grundsätzlicher
Unterschied zur SRM be-steht aber in der meridionalen Messung. Darüber
hinaus fällt das Ergebnis des TTV exakter aus: der Interpre-ta-tions-spielraum
bei der Beurteilung von weiter außen liegenden, peripheren Test-marken-re-flex-bil-dern
bezüglich Koinzi-denz-einstellung als Unsicherheitsfaktor fällt
weg. Die mathematische Auswertung erscheint auf den ersten Blick aufwendiger;
man hat allerdings dabei die Gewähr, sehr genau sowohl rota-tionssymmetrische
wie auch torische Flächen in den beiden Hauptmeridianen topometrisch
zu erfassen.
Die Ergebnisse des Top-Test-Verfahrens liegen der Realität am nächsten:
man errechnet fallweise ziemlich unter-schied-liche numerischen Exzentrizitäten
für die einzel-nen Halbmeridiane. Diese aber zu addieren, um dann
einen Mittelwert zu bilden und damit eine gesicherte Aussage über
die Hornhaut ableiten zu wollen, sollte der Vergangenheit angehören.
Was ohne moralischen Zeigefinger damit ausgedrückt und empfohlen
werden soll, ist folgen-des: im Bewußtsein der angesprochenen Fehlerquellen
sollte man bei dem Versuch, den Naturtorus menschliche Hornhaut in ein
passendes mathematisches Korsett zu zwängen, ver-mei-den, die wie
auch immer ermittelten Messwerte überzubewerten und sich nicht einer
leider weit verbreiteten, aber unangebrachten Meßwerthörigkeit
verschreiben. Die Messungen sind selbst-verständlich ein unverzichtbarer
Eckpfeiler der Arbeit eines Kontaktlinsenanpassers; der bedingungslose
Glaube an diese Meß- und Rechenergebnisse führt aber nicht
zwangsläufig stets zum Idealergebnis.
Videokeratometrie
Das bezieht sich auch auf die aktuellen Gerätegenerationen der am
Markt angebotenen Videokeratometer. Prof.Lingelbach stellte vor kurzem
eine erheblich verbesserte und in die Software integrierbare Methode vor,
welche die Vielzahl der von der Cornea ermittelten Meßdaten für
die Kontaktoptik brauchbarer auszuwerten in der Lage ist: durch die Verwendung
von für den Laien sehr kompliziert aufgebauten mathematischen Funktionen
und ihrer räumlichen Darstellungen ( sogenannten Zernicke- Polynomen)
scheint es möglich, von diesen Geräten tat-sächliche Hornhautlandkarten
zu erhalten. Die dreidimensionalen, farblich sehr ansprechend ge-stalteten
Bilder waren bisher entgegen vieler Erwartungshaltungen ausschließlich
die graphische Darstellung einer großen Anzahl verschiedener Radien,
also unterschiedlicher lokaler Brechungswirkungen. Allerdings erfüllen
die Geräte damit immer noch nicht die Helmholtz-for-derungen nach
Entfernungsunabhängigkeit und sie arbeiten dazu noch auf der Grundlage
von zwei unterschiedlichen Verfahren; einerseits werden nach der Koaxialradienmethode
die Meßwerte bestimmt, wobei mit steigendem Zentriwinkel eine höhere
Genauigkeit garantiert ist. Andere Geräte arbeiten nach dem Tangentialradienmessprinzip,
der Messung auf sehr kleinen Flächenelementen: je kleiner der Bildabstand
(Abstand der Ringe auf der Placidoscheibe) und je mehr Objekte (Anzahl
der Ringe auf der Placidoscheibe), desto ungenauer wird das Ergebnis.
Von Erkenntnissen über benötigte Pfeilhöhen - sehr wichtig
für die Fertigung einer Kontaktlinse - kann aber noch keine Rede
sein; diese liefert bisher nur die rechnerische Auswertung des Top-Test-Verfahrens.
Was den Fortschritt solcher Geräte an-geht, bitte hier noch nicht
der Versuchung erliegen, daß der Stein der Weisen in allen Bereichen
bereits gefunden sein könnte.
Krafteinwirkung auf eine Kontaktlinse am menschlichen Auge
Zusätzlich müssen wir der Dynamik der Augenlider und den Kräften,
welche auf die aufge-setz-te Kontaktlinse einwirken, unsere Be-ach-tung
schenken. Das Zusammenspiel und die Ein-wir-kung der am lebenden Auge
vorhandenen Kräfte beeinflußt das Sitz- und Bewegungsverhalten
des Linsenkörpers im Bereich des vorderen äußeren Augenabschnitts
so entscheidend, daß wir ihnen eine ähnliche Bedeutung zubilligen
wie der Gestalt der Cornea und sie in unsere Pla-nung-en einbeziehen müssen.
Dr.Berke beschreibt dies sehr ausführlich in einer Arbeit aus dem
Jahr 1995 über den Lidschlag, seine Bedeutung für die Ausbreitung
des Tränenfilms und, für uns von Interesse, die Bewegung von
Kontaktlinsen. Ganz wichtig in diesem Zusam-men-hang ist die geschilderte
Auswirkung einer auf das Auge aufgesetzten Kontaktlinse in Bezug auf den
Lidschlag: sie beeinflußt in teilweise erheblich reduzierendem Maße
den Lidschlag hinsichtlich Qualität des Lidschlußes, Frequenz
und auch Geschwindigkeit.
Die während der Phase eines Lidschlages stattfindende Bewegung einer
aufgesetzten Kontaktlinse ergibt sich als Resultierende der Gesamtheit
aller auf sie mit partiell sehr unterschiedlicher Intensität wirkenden
Kräfte. Diese sind nicht nur im Bewußtsein des Kontaktlinsenanpassers
wichtige und elementare Basisgrößen. Es ist durchaus von Vorteil
für den Kontaktlinsenträger, darüber Bescheid zu wissen,
um letztendlich ein langfristig kontinuierlich verträgliches und
erfolgreiches Benutzen zu ermöglichen.
Vom Oberlid mit der Hauptbewegungsrichtung vertikal und einer leichten
Tendenz nach nasal gehen zwei voneinander zu trennende Kraftkomponenten
auf die Kontaktlinse aus: während der Abwärtsbewegung schiebt
es den Linsenkörper vor sich her, es werden sogenannte Schubkräfte
wirksam. Gleichzeitig induziert die Gleitbewegung über die Linsenoberfläche
die Entstehung von Scher- oder Tangentialkräften, abhängig von
der Bewegungsgeschwindigkeit des Oberlides und der Dicke des Tränenfilms
zwischen Oberlid und Kontaktlinse bzw. Cornea. Auch die Zusammensetzung
und die vorhandene Menge des Tränenfilms beeinflußt die absolute
Größe dieser Krafteinwirkung: je dünner die Tränenschicht,
desto größer die vom Oberlid ausgeübten Scherkräfte.
Ähnliches gilt für die Viskosität: je höher der Fettanteil,
umso größer die Scherkraft-auswirkungen. In der Existenz dieser
Kräfte liegt eine Erklärung, warum sehr viele Kontaktlinsen-träger
neben einer verminderten Lidschlagfrequenz auch einen verlangsamten Lidschlag
aufweisen: je geringer die Geschwindigkeit des Lidschlages, umso reduzierter
ist die Krafteinwirkung.
Je nach Lebensalter ist die Größe des Liddruckes, in der Hauptsache
des Oberlides, und seine Wirkung auf den vorderen äußeren Augenabschnitt
unterschiedlich und nimmt beim älter werdenden Menschen ab. Neben
der geschilderten Dynamik sorgt er für eine Abflachung im horizontalen
Meridian der Cornea, fördert also in der Regel die Entstehung eines
Astigmatismus rectus.
Zentrierungskräfte ziehen die Kontaktlinse nach der Verschiebung
wieder in ihre Ausgangslage zurück; sie entstehen durch eine Deformation
des Tränenmeniskus am Linsenrand während der Verschiebephase.
Die damit einhergehende Veränderung der Oberflächenspannung
erreicht nach und nach eine Größenordnung, die ab einem gewissen
Zeitpunkt einer weiteren Verschiebung der Kontaktlinse entgegenwirkt.
Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe zusätzlicher Faktoren,
die das Zusammenspiel der beschriebenen Kräfte mitbestimmen. Dabei
verändert sich die Intensität der Einzelkraft-komponenten und
damit ihr Anteil an der resultierenden Gesamtdynamik, so daß man
die Kon-takt-linse sich ständig wechselnden Bedingungen ausgesetzt
sieht. Wir kennen die wichtigsten äußeren Einflüsse wie
trockene Luft oder starke Luftströmungen, emotionale Gefühle
wie Überra-schung oder Angst, hohe Konzentrationsanforderungen wie
Nah- oder Bildschirmarbeit als die Lidschlagfrequenz verändernde
Elemente. Beim meist damit einhergehenden inkompletten Lidschluss ist
der Oberliddruck geringer und die Bewegung einer Kontaktlinse ebenfalls
reduziert.
Die Bedeutung des Bell’schen Phänomens, das normalerweise gleichzeitig
mit vollständigem Lid-schluß auftritt, wird für das Tragen
von Kontaktlinsen deutlich: die parallel mit dem Lidschluss erfolgende
Bewegung des Augapfels nach oben und wieder nach unten induziert ebenfalls
Scherkräfte, die dann die Bewegung einer Kontaktlinse von unten nach
oben fördern.
Es erscheint sinnvoll, auf die Aspekte der Topometrie und der Krafteinwirkung
auf eine Kontaktlinse am menschlichen Auge so deutlich und ausführlich
hinzuweisen; letztendlich besteht die Kunstfertigkeit des Kontaktlinsenanpassers
darin, sie in ihrer Gesamtheit so zu analysieren, zu interpretieren und
in Einklang zu bringen, daß alle subjektiven und objektiven Beurteilungskriterien
einer getragenen Kontaktlinse positiv und zur vollsten Zufriedenheit ausfallen.
Formstabile Kontaktlinsenrückflächen
Um allen angesprochenen Aspekten gerecht werden zu können, bedarf
es verschiedenartiger Linsensysteme und deren sinnvollen Anwendung. Im
weiteren Verlauf werden die eingangs erwähnten alternativen Kontaktlinsengeometrien
mit der Absicht ge-schildert, den Überblick über den umfangreichen
Kontaktlinsen-markt in dieser Hinsicht zu ergänzen oder ins Bewußt-sein
zu rufen und für ihren Einsatz Interesse zu wecken.
Periphertorische Innengeometrien
Es existiert eine Gruppe von Linsen, die alle herstellerunabhängig
die gleichen Charakteristika aufweisen. Ihr Aufbau ist so gewählt,
daß die zentrale Zone sphärisch mit einem Zentralradius ausgelegt
ist und erst peripher wird die Torizität der Kontaktlinsenrückfläche
angebracht. Es ergibt sich eine ovale Form der Optikzone, die Wirkung
der aufgesetzten Linse zusammen mit dem Tränenfilm ist sphärisch.
Man vermeidet dadurch die Bildung einer bereits zentral to-ri-schen Tränenlinse,
deren Wirkung bekannter-maßen mit der Zunahme der Radiendifferenz
der Kontaktlinseninnenfläche und mit höher werdender Brechzahl
des verwendeten Linsenmaterials ansteigt.
Sphärisch - Asphärischer Aufbau
Eine Möglichkeit, derartige Innengeometrien zu definieren, besteht
in der Angabe unterschiedlicher Abflachungen in den beiden Rückflächenhaupt-schnitten,
den sogenannten sphärisch-asphärischen Meridianverläufen.
Man kombiniert zwei verschiedene Kegelschnitte mit gleichem Zentralradius
auf der Innenfläche einer formstabilen Kontaktlinse. In Abbildung
2 erkennt man den einen Meridian als Asphäre mit einer numerischen
Exzentrizität von 0.6 und den anderen ohne Abflachung, also einkurviger
Ausführung. Diese rückflächenperiphertorische Gestaltung
bestand in der Vorstellung schon sehr lange: Herr Lüchinger von der
Fa. Falco in Kreuzlingen (Schweiz) hat nach eigener Aussage vor etwa zehn
Jahren erstmals eine derart be-schaffene Kontaktlinseninnengeometrie auf
den Markt gebracht, andere Hersteller haben inzwischen nachgezogen. Aus
Tabelle 2 kann man die tatsächliche Radienveränderung ablesen,
die für verschiedene numerische Exzentrizitäten an einzelnen
Wölbungspunkten existiert. Es ergibt sich beispielsweise bei einem
zentralen Radius von 7,80 Millimetern in 30° von der Horizontalen
bei einer numerischen Exzentrizität des Kurvenverlaufs von 0.6 ein
Krümmungsradius von 8,12 Millimetern. Für die sphärisch-
asphärische Linseninnenform bedeutet dies also eine periphere Radiendifferenz
von etwas mehr als 3/10 Millimeter in 30°.
Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Scheiteltiefen für
die einzelnen Meridiane und ihre Differenz (siehe Abbildung 2): bei einer
Linse mit der zentralen Basiskurve von 7, 60 Milli-me-ter, dem Linsengesamtdurchmesser
von 9,80 Millimeter und der numerischen Exzen-tri-zi-tät von 0.6
im flacheren und keiner Exzentrizität, also einkurvigem Verlauf im
steileren Meridian, ergibt sich für den flacheren Meridian eine Scheiteltiefe
(x1) von 1,69 Millimeter, für den stei-le-ren Meridian eine Scheiteltiefe
(x2) von 1,78 Millimeter mit daraus resultierender Differenz von knapp
einem Zehntel Millimeter.
Klassisch randtorische Geometrien
Alternativ dazu stehen die schon sehr viel länger bekannten und bewährten,
als sogenannte klassisch randtorische Geometrien bezeichneten Innenflächen
zur Verfügung: hier erfolgt die Definition der peripheren Torizität
durch die Angabe von absoluten Radiendifferenzen in der Linseninnenperipherie
in Bruchteilen von Millimetern. Gegenüber den vorher genannten sphärisch-
asphärischen Innenflächen oder gegenüber einer rotationssymmetrischen
Kontaktlinse weisen diese randtorischen Ausführungen aufgrund einer
sehr viel höheren Randtorizität leider aber auch betragsmäßig
höher ausfallende Mittendicken auf.
Anwendungsbereich periphertorischer Innenflächen
Die Vorteile in der Anwendung solcher Linsengeometrien, und hier sind
die sphärisch- asphärischen Ausführungen besonders hervorzuheben,
sind im folgenden zusammenge-faßt und aus Abbildung 3 zu ersehen.
Prinzipiell wird man sich ihrer bedienen, wenn bei Verwendung einer sphärisch
wirkenden, ro-ta-tionssymmetrischen Kontaktlinse auf einer zentral nicht
allzu torischen Hornhaut kein zu-frie-den-stellendes Sitz- und Zentrierverhalten
erreicht werden kann. Dies ist besonders gegeben bei Hoch-sitz durch peripher
zunehmenden Astigmatismus oder einfach auch bei höheren Minus-kor-rektionen.
Dies führt in der Regel zu einem erhöhten Auflagedruck auf das
Epithel im fla-chen Meridian bei einem Astigmatismus rectus, in vielen
Fällen deutlich sichtbar an der unwill-kom-menen Entstehung von 3/9-Uhr-Stippen.
Auch zu tiefem Sitz und der Gefahr, daß das Oberlid die Kontaktlinse
nicht bei jedem Lidschlag mit nach oben zieht, kann vorgebeugt werden;
dies gilt hauptsächlich für Versorgungsfälle mit höheren
Pluslinsen oder bei Existenz eines Astigmatismus inversus, wenn die vertikale
Bewegungsrichtung der Kontakt-linse längs des flacheren Meridians
verläuft.
Alle diese im Grunde unbefriedigenden Verhaltensweisen einer rotations-symmetrischen
formstabilen Kontaktlinse induzieren Störeinflüße auf
den Metabolismus und die Physiologie der Cornea; ein Wechsel auf ein rückflächenperipher-torisches
Linsen-design, vorzugsweise der sphärisch-asphärischen Gestaltung
mit einem physiologisch sehr vorteilhaft gestalteten Design, garantiert
meist einen besseren Gleichlauf zwischen Linsen-in-nen und Corneavorderfläche
als vorher. Der Tränenaustausch wird verbessert, die Komplikationsgefahr
der 3/9-Uhr-Stippung wird reduziert und bei angestrebter stabiler Lage
der Kontaktlinse kann, selbstverständlich hersteller-abhängig,
ein erforderlicher Fronttorus zur Korrektion eines Restastigmatismus des
Augeninnern angebracht werden.
Für diese Art von Kontaktlinsen ist es in vernünftigem Rahmen
möglich, mit einem Grundsatz der
Anpassung formstabiler Kontaktlinsen zu brechen. "So klein wie möglich,
so groß wie nötig", ist nicht mehr ganz so streng anzuwenden.
Vor allem um den peripheren Torus zu nut-zen und einer Rotation der Linse
entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, Gesamtlinsen-durchmesser von 9,80
Millimeter nicht zu unterschreiten. Ungewöhnlich große Linsen
von Durch-messern weit über 10 Millimeter, in Einzelfällen sogar
bis 11 Millimeter sind physiologisch absolut noch vertretbar.
Natürlich wird der kritische Mahner nicht zu Unrecht das Argument
anbringen, daß wohl aus-ge-sprochen selten der Fall eintritt, in
dem ein Meridian der Cornea einen sphärischen Verlauf ohne jede Abflachung
aufweist! Dem kann nur unwidersprochen entgegenhalten werden, was oben
bereits im Abschnitt über die Topometrie erwähnt wurde: meßtechnisch
ist der Beweis für die tatsächliche periphere Corneagestalt,
vor allem bei Anwendung der immer noch äußerst po-pu-lären
Sagitalradienmeßmethode und ihrer rechnerischen Auswertung, nicht
eindeutig mög-lich.
Stattdessen bringt uns die Fluoreszeinkontrolle einer aufgesetzten Kontaktlinse
sofort viel weiter und es erscheint müßig, über das Zusammenpassen
von eher fragwürdigen Meßwerten nach-zudenken. Die Anwendungserfolge
solcher Linsengeometrien sprechen ebenfalls für sich. Es dauert die
Diskussion über die "ideale Rückflächengeometrie"
eh schon solange, wie es verschiedenartige Kontaktlinseninnenflächen
gibt: asphärisch oder sphärisch, mit progressiver Exzentrizität
oder definiert ein- bzw. mehrkurvig, rotations-symmetrisch, innentorisch
oder um einen Blick in die Zukunft zu werfen, völlig individuell
nach dem Cornea-Mapping, also nicht mehr spiegelsymmetrisch gestaltet?
Jeder Kontaktlinsenanpasser klärt diese Frage nach den fallweise
vorgefundenen individuellen Gegebenheiten und verknüpft dies mit
seiner eigenen An-pass-philosophie.
Die angesprochene Vielfalt des Angebotes, das sich in regelmäßigen
Abständen Veränderungen unterzieht und Weiterentwicklungen bietet,
die kritisch zu prüfen und unvoreingenommen zu testen sich immer
lohnen, entspricht nicht nur dem Zeitgeist, sondern ist dringend angebracht.
Sich bedingungslos einer einzigen Weltanschauung in diesem Ent-scheidungsfeld
zu verschreiben und stets dabei zu bleiben, kann sicher durch gute und
be-währte Erfahrungswerte belegt und bestätigt werden; aber
eine Gefahr, sich aufgrund zu vieler alternativer Möglichkeiten zu
verzetteln und seine Linie zu verlieren, muß bei der Neugier auf
alternative Produkte und der Anwendung neuer Innovationen deshalb noch
lange nicht gegeben sein.
Die Herstellerübersicht ist nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt:
es sind alle in Deutschland erhältlichen Produkte erfasst. In Tabelle
3 (hellblau unterlegt) sieht man die Zusammenstellung der sphärisch-asphärischen
Meridiangestaltungen: standardmäßig werden sie alle mit der
numerischen Exzentrizitätskombination 0.6/0.0 angeboten, alternativ
auch 0.8/0.0, auf Anfrage als Anfertigung aber auch wie individuell gewünscht.
Die Hersteller Falco sowie Procornea und Müller-Welt bieten sogar
schon quadrantenspezifische Abflachungen an: auf Wunsch werden verschiedene
numerische Exzentrizitäten für die vier Halbmeridiane gefertigt,
man weicht damit dann von der Spiegelsymmetrie der Rückfläche
ab. In Tabelle 4 (gelb unterlegt) sind die Hersteller mit ihren Produkten
aufgelistet, die den Rückflächentorus mit der Radiendifferenz
in Millimeter angeben; bei Hecht beträgt beispielsweise die Differenz
dieser Randkurve nach eigenen Angaben 8/10 Millimeter mit asphärischer
Meridiangestaltung, bei Müller- Welt werden 6/10 bei dreikurvigem
Meridiandesign angegeben.
Die Abbildungen 4 und 5 zeigen den Versuch, mittels Videokeratoskopdarstellung
die Unter-schie-de dieser beiden beschriebenen periphertorischen Linsenrückflächen
aufzuzeigen (die Aufnahmen stammen von Ch. Krüsi). In Abbildung 4
sieht man eine sphärisch-asphärische Innengeometrie: sehr deutlich
abgesetzt zu erkennen ist der einkurvige Verlauf des vertikalen steilen
Meridians und der asphärische Verlauf des längeren Meridians.
Abbildung 5 zeigt ein klassisch randtorisches Exemplar mit klar zu erkennender
hochovaler sphärischer optischer Zone, der vertikale Meridian für
dieses Beispiel verläuft einkurvig. Die Abflachung im horizontalen
Meridian nimmt erst sehr weit außen in einem engbegrenzten Bereich
extrem stark zu. Im Vergleich dazu erkennt man die kissenförmige
Gestalt der Optikzone für die sphärisch- asphärische Innenfläche:
die Abflachung im flachen Meridian ist bedeutend fließender und
weicher und damit verträglicher gestaltet!
Zentral kleiner, peripher zunehmender Innentorus
Alternativ dazu werden Linsenrückflächen angeboten, die bereits
zentral eine geringe Radien-dif-fe-renz von mindestens 2/10 Millimeter
aufweisen und dadurch den klassisch rücktorischen Kontaktlinsen mehr
entsprechen. Die Torizität steigt zur Peripherie hin an und wird,
wie--derum herstellerabhängig, unterschiedlich angegeben: entweder
mittels der Angabe der voneinander abweichenden numerischen Exzentrizitäten
für die beiden Hauptmeridiane oder mittels Radien-an-gaben in Millimeter.
Abbildung 6 zeigt die Darstellung einer zentral bereits innentorischen
Gestaltung mit den Radien 7.80/ 7.60 Millimeter und den Abflachungsangaben
0.6 für den flacheren 0.0 für den steileren Meridian, also wiederum
einkurvige Gestaltung.
Die ebenfalls angegebene Pfeilhöhendifferenz zwischen den beiden
Extremmeridianen von 0,11 Millimetern für diese Linse mit 2/10 Millimeter
zentraler Differenz ist definiert für einen Linsenge-samtdurchmesser
von 9,80 Millimeter; sie variiert bei veränderter zentraler Radiendifferenz,
Un-ter-schieden für die numerische Exzentrizität der Einzelmeridiane,
geändertem Gesamtdurch-messer und bei gewünschter Größenänderung
für die Ausdehnung der optisch wirksamen Zone der Rückfläche.
Der durch die zentral relativ geringe Radiendifferenz mit der aufgesetzten
Kontakt-linse induzierte Linsenastigmatismus bleibt klein und in seiner
Auswirkung fallweise tolerabel; bei einer solchen Konstellation wird dann
eine bitorische Gestaltung gerade noch vermeidbar sein. Ansonsten gelten
die gleichen Verbesserungskriterien im Vergleich zur Rotationssymmetrie
wie bei der vorher beschriebenen Kategorie der periphertorischen Linsendesigns.
Verschiedene Hersteller bieten auf Wunsch ihre rücktorischen Innenformen
auch mit kleineren zentralen Differenzen als 4/10 Millimeter an. Hartnäckige
"Fortschrittsmuffel", die sich diesen für sie bisher unbekannten
Geometrien nicht öffnen wollen, da oberflächlich betrachtet
offensichtlich kein dringender Bedarf an Alternativen besteht, können
mit folgendem Argument zum Nachdenken gebracht werden: zu diesen vorgestellten
Linsentypen gibt es den wahren Verhältnissen entsprechende Meßlinsen,
für rücktorische Systeme mit wunschgemäß kleinen
zentralen Differenzen unter 3/10 Millimeter eher seltener. Die Überlegung,
gegen geringe Gebühr zur Verfügung stehendes Meßlinsenpotential
zu nutzen und damit sein Ziel möglichst ein-fach und ohne hohes Sonderfertigungsrisiko
zu erreichen, ist nicht zu widerlegen.
Die Herstellerübersicht in Tabelle 5 (türkis unterlegt) zeigt
verschiedene Ausführungen: die ersten beiden Po-si-tio-nen sind wahlweise
im Standardwertebereich mit 2 oder 4 Zehntel Millimeter zentraler Radiendifferenz
erhältlich, die Standardexzentrizität für den flacheren
Meridian wird mit 0.6, für den steileren mit 0.0 angeboten. Die dritte
Position weist zentral eine festgelegte Radiendifferenz von 2, peripher
von 4 Zehntel Millimetern auf, die Meridiane sind zweikurvig ausgeführt;
nach Herstellerangaben ist die Scheiteltiefendifferenz annähernd
mit der einer meridional gleichgestalteten innentorischen Fläche
mit 0,35 Millimeter zentraler Radiendifferenz vergleichbar.
Die beiden Abbildungen 7 und 8 zeigen den Vergleich der Videokeratoskopdarstellungen:
bei der in Abbildung 7 zu sehenden innentorischen sphärisch-asphärischen
Version erkennt man den optisch wirksamen kleinen zentralen Astigmatismus,
der dann kontinuierlich, aber in fließend gestaltetem Verlauf zur
Peripherie hin ansteigt. In Abbildung 8 ist eine torische Linsenrückfläche
dargestellt, die in jedem Meridian zweikurvig verläuft, keine unterschiedlichen
Abflachungsgrade aufweist und im Drehverfahren hergestellt ist; auch hier
sieht man wiederum deutlich die sehr weit außen liegende und nur
in einem relativ eng begrenzten Bereich schnell zunehmende Randtorizität.
Eine solche Linse wird immer dann an ihre Grenzen stoßen, wenn der
periphere Hornhauttorus zu gering oder sehr groß ausfällt -
der Randtorus kann dann nicht optimal einrasten.
Schluß
Nach dem bewährten Prinzip, die einfachste Lösung ist eigentlich
stets die beste, ist es die Absicht, den interessierten Leser hiermit
besonders auf die sinnvolle Alternative der sphärisch-asphärischen
Linsengeometrien aufmerksam zu machen. Bei Reflexion darauf und zukünftigen
Anwendungen wird es sicher in vielen Fällen alternativ möglich
sein, bitorische Linsen zu umgehen. Auch unbefriedigendes Sitz- und Bewegungsverhalten
mit den entsprechenden unerwünschte Konsequenzen können erfolgreich
angegangen und verbessert werden; besonders die Verträglichkeit beeinträchtigenden
Faktoren wie lokal zu hohem Auflagedruck, 3/9-Stippung und anderen Metabolismusproblemen
mechanischen und physiologischen Ursprungs kann fallweise doch sehr viel
wirksamer begegnet werden. Vor allem im Plusbereich bieten sich hier Möglichkeiten
von sehr viel schlankeren und besser verträglichen Linsen-de-signs,
obwohl es inzwischen durch neue Fertigungstec-nologien möglich geworden
ist, sogar len-tikular gestaltete formstabile torische Kontaktlinsen-vorderflächen
zu fertigen.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch ganz herzlich bei der Schulleitung
der FFA München und Herrn Ebel sowie Dr.Berke, Ch. Krüsi und
M. Lüchinger für die Unterstützung und den intensiven fachlichen
Dialog bedanken.
Literaturhinweise
Dr. Manfred Achatz: "Sagittalradien-Methode in der Sackgasse: Quo
vadis, Topometrie?" ; Die Kontaktlinse
7-8/1993 S. 5-12
H. Bussacker: "Astigmatismus und Kontaktlinsen" ; Die Kontaktlinse
5/1992 S. 5-10
K.-H. Wilms: "Toptest- oder Topmess-Verfahren?" ; DOZ 6/95 S.106-109
W. Kaue: "Die Keratometrie zum Bestimmen der Hornhautkoordinaten
und die Analyse der HH-Geometrie" ; Selbstverlag, München, Juni
1993
Dr. A. Berke: " Der Lidschlag: Seine Bedeutung für die Ausbreitung
des Tränenfilms und die Bewegung von Kontaktlinsen" ; Die Kontaktlinse
10/1995 S.12-20Zuordnung der Dias und Graphiken als Abbildungen bzw. Tabellen
im fortlaufenden Text (bitte die Dias umgehend an Autorenadresse zurücksenden)
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